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Freier Impuls zur Zeitqualität - Dem Chaos folgt Ordnung

  • Autorenbild: Ela Szalai
    Ela Szalai
  • 20. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Mai


Vertrauen in Zeiten des Wandels


Die aktuelle Zeitqualität fühlt sich für viele Menschen intensiv und herausfordern an. Nichts bleibt wie es war, vieles verändert sich oder geht zu Ende und noch scheint nichts Neues greifbar zu sein, das Sicherheit und Stabilität bietet.


In vielen spirituellen Strömungen und Ausrichtungen sprechen Menschen seit einigen Jahren von diesen Veränderungen als „Goldenes Zeitalter“ und von der „Neuen Zeit“. Verschiedene äußere Ereignisse werden als "Wendepunkt" diskutiert und viele Menschen teilen dazu ihre Wahrnehmung.


Auch ich habe mich lange damit beschäftigt, nachgespürt und darüber auf meine Weise mit der Natur und mit der Geistigen Welt kommuniziert.


Und ja, vieles ist im Wandel. Das spüren nicht nur "spirituelle" Menschen.


Veränderung gehört zum Leben und war schon immer Teil desselben. Es könnte aber sein, dass wir als Menschheit tatsächlich an einem entscheidenden Wendepunkt angekommen sind, der von Einigen als kollektives Geschehen oder äußeres Ereignis beschrieben wird.


Ich persönlich nehme diesen "Wendepunkt" allerdings weniger als eine von außen herbeigeführte Veränderung wahr, sondern vielmehr als eine innere Entscheidung, die zu treffen wir nun alle aufgerufen sind und bei der wir von der Geistigen Welt zwar intensiv unterstützt werden, die uns aber keiner abnimmt.


Der Wunsch nach einem Erlöser


Spätestens seit Spiritualität als „Religion“ verschriftlicht wurde, hat sich der Gedanke an einen „Erlöser“ in den Köpfen vieler Menschen festgesetzt.


Das Vertrauen in die natürlichen Prozesse des Lebens scheint mehr und mehr verloren gegangen zu sein - und damit oft auch das Vertrauen in die eigene Kraft und Selbstermächtigung. (Anmerkung: Mit Selbstermächtigung meine ich die Fähigkeit, die eigene, aus dem Herzen strömende Kraft zum eigenen UND höchsten Wohle aller einzusetzen - nicht, um andere zu beherrschen.)


Ich gehe davon aus, dass Menschen schon lange vor Religionen zu Göttinnen, Göttern und Naturwesen gebetet haben - Wesenheiten, die greifbar, naturverbunden und in ihren Stärken wie Schwächen nachvollziehbar waren.


Der Gedanke an einen überirdischen Gott, der eines Tages alles richtet, uns erlöst und den Himmel auf Erden zurückbringt, entfernt uns meiner Wahrnehmung nach oft von etwas Wesentlichem:


Dem Mut, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.


Und der Verantwortung, es glücklich, frei und gesund zu gestalten.


Auch Spiritualität kann Hoffnung nach außen verlagern


Dieser Gedanke schwingt manchmal auch in spirituellen Richtungen mit.


Es gibt unzählige Angebote, die erklären, warum dein Leben gerade so ist, wie es ist - Karma, Ahnenthemen, alte Verbindungen und vieles mehr.


Und oft wird dabei die Hoffnung genährt:

Wenn erst dieses oder jenes gelöst ist - dann beginnt endlich die Erfüllung.

Ich arbeite selbst mit Klient:innen an solchen Themen und möchte hier keineswegs davon abraten sich damit zu beschäftigen.

Ganz im Gegenteil.


Die Arbeit mit Ahnen, Verbindungen oder energetischen Themen kann unglaublich wertvoll sein.


Oft erst schaufelt sie den Weg zu dir selbst frei.


Sie lässt dich erkennen, dass du dein Leben vielleicht noch nicht so lebst, wie es deiner Seele wirklich entspricht.


Dein letztendlicher Erlöser bist du selbst


Und dennoch bleibt da dieses große Aber:


Egal, was du in dir oder um dich herum gelöst hast - dein letztendlicher Erlöser bist du selbst. Das "Goldene Zeitalter" kommt aus deinem Herzen und aus der Entscheidung, die du selbst triffst, dein Leben zu deinem und zum höchsten Wohle aller auszurichten.


Vertraue in die Liebe, die dir innewohnt.


Vertraue in deine eigene Urnatur.


Vertraue in deinen Mut, einen neuen Weg einzuschlagen.


Erlaube dem Leben, dich zu führen, anstatt es zu kontrollieren.


Vertraue auch, wenn es chaotisch wird, denn wenn wir beginnen, wirklich eine Neue Zeit zu leben, entsteht zuerst Chaos.


Und genau dort beginnt bereits eine neue Ordnung und Stabilität.


Ein neuer Weg muss nicht groß aussehen


Einen neuen Weg einzuschlagen bedeutet übrigens nicht zwangsläufig, im Außen etwas Großes zu vollbringen.


Es kann der Mut sein, eine Beziehung zu beenden.


Oder eine Neue zu beginnen.


Ein Jobwechsel.


Das Umsetzen lang gehegter Wünsche und Projekte.


Das Loslassen eines Gedankens, der dich immer wieder zurück hält und dich glauben lässt, dass jemand anderer dich "erlöst".


Oder auch die mutige Entscheidung, ehrlich glücklich zu sein — selbst dann, wenn um dich herum scheinbar alles zusammenbricht.


Vertraue - neue Stabilität entsteht bereits


Vielleicht darf genau heute dieser kleine Reminder bei dir ankommen:


VERTRAUE


Alles hat seine Richtigkeit.


Und in allen chaotischen Zuständen bildet sich bereits eine neue Stabilität.


Bleib ganz bei dir.

Bleib im Jetzt und Hier.


Schreib mir gerne deine Gedanken und Wahrnehmungen zu diesem Beitrag per Mail oder komm in meine WhatsApp Gruppe https://chat.whatsapp.com/DOPIspSxuJ21fyw8YcybvP!

Ich freue mich auf dich!


Danke fürs Lesen.

Danke für dein Wirken.

Danke für dein Sein.


Blessings,

Ela ✨


Freier Impuls zur Zeitqualität - Dem Chaos folgt Ordnung.


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